| Verfahren |
Immunoblot |
| Referenz-/Therapeutischer Bereich |
| Alter | Referenzbereich | Kommentar | | ≤ nach oben offen | negativ | | | | Wegen fehlender Altersangabe ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Altersspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden. |
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| Material |
Serum |
| Probengefäß |
Serum-Monovette |
| Probenvolumen |
4 ml |
| LOINC |
31348-6 |
| Interpretation der Ergebnisse |
Autoantikörper gegen dsDNS sind bei hochtitrigem Nachweis ein Hinweis auf einen systemischen Lupus erythematodes (SLE), niedrigtitrig kommen sie auch bei anderen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises vor. Sie werden zu den antinukleären Autoantikörpern (ANA) gezählt, daher erfolgt als Suchtest die indirekte Immunfluoreszenztestung (IFT) auf dem Substrat HEp-2-Zellen. Hierbei ist das für Autoantikörper gegen dsDNS typische Fluoreszenzmuster homogen (AC-1). Beim Nachweis dieses Fluoreszenzmusters wird die quantitative Messung von Autoantikörpern gegen dsDNS mittels ELISA automatisch nachgefordert, sie kann jedoch auch separat angefordert werden. Der Nachweis mittels Immunoblot kann ebenfalls angefordert werden. Weiterhin existiert mit der IFT auf dem Substrat Crithidia luciliae ein für den SLE hochspezifisches Nachweisverfahren. ###Eine Untersuchung auf Autoantikörper gegen dsDNS ist indiziert bei V.a. eine systemische Kollagenose, z.B. einen SLE. |
| Quellen/Referenzen |
Gressner AM, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. Springer-Verlag; 2013. |
| Interne Laborbezeichnung |
dsdnsbaks |
| Qualitätsmanagement-Status |
akkreditiert |
| letzte Änderung |
26.10.2025 04:05 |