| Interpretation der Ergebnisse |
Autoantikörper gegen Cathepsin G werden u.a. bei Vaskulitiden, primär sklerosierender Cholangitis und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen gefunden. Nachgewiesen werden sie zunächst durch die als Suchtest fungierende indirekte Immunfluoreszenztestung (IFT) auf dem Substrat Ethanol-fixierte Granulozyten, in der sich bei Autoantikörpern gegen Cathepsin G meist ein perinukleäres Fluoreszenzmuster (pANCA) zeigt. Der monospezifische Nachweis von Autoantikörpern gegen das Zielantigen Cathepsin G erfolgt mittels ANCA-Profil-ELISA, der durchgeführt wird, wenn die IFT reaktiv ausfällt. ###Eine Untersuchung auf Autoantikörper gegen Cathepsin G ist indiziert, um die Antigenspezifität von Proben zu bestimmen, die in der ANCA-IFT reaktiv ausfallen, aber anti-PR3- und anti-MPO-negativ sind. |