M2-AMA, quant.

Synonyme Anti-mitochondriale AK (M2)
Verfahren Enzymimmunoassay
Einheit RU/ml
Referenz-/Therapeutischer Bereich
AlterReferenzbereichKommentar
≤ nach oben offen< 20
Wegen fehlender Altersangabe ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Altersspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 4 ml
Interpretation der Ergebnisse Autoantikörper gegen Mitochondrien des Subtyps M2 (M2-AMA) werden bei >90 % der Patienten mit primär biliärer Zirrhose (PBC) gefunden. Der Verdacht auf das Vorliegen von AMA kann in der Diagnostik von Autoantikörpern gegen nukleäre Antigene (ANA) in der indirekten Immunfluoreszenztestung (IFT) auf HEp-2-Zellen gestellt werden (beim Vorliegen des Musters zytoplasmatische Sprenkelung; AC-21). Eine Bestätigungsdiagnostik erfolgt mittels IFT auf den Geweben Rattenniere, -leber, -magen und VSM47-Zellen, sowie mittels Immunoblot. Weiterhin kann eine quantitative Bestimmung der AMA mittels ELISA erfolgen. ###Indiziert ist die Testung auf AMA bei V.a. eine autoimmune Erkrankung der Leber und/oder des biliären Systems.
Quellen/Referenzen Gressner AM, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. Springer-Verlag; 2013.
Interne Laborbezeichnung m2amaaks
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:16