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| Synonyme | Cytomegalievirus, humanes Herpesvirus 5, HHV-5 |
| Verfahren | ECLIA |
| Material | Serum |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 4 ml |
| LOINC | 24119-0 |
| Präanalytik | Bei der Präanalytik sind keine Besonderheiten zu beachten. |
| Interpretation der Ergebnisse | Indikation: - Infektionsstatus (latente Infektion): IgG im Serum - V.a. akute CMV-Infektion (Primärinfektion): IgM, IgG im Serum, eventuell Bestimmung der IgG-Avidität - V.a. Reaktivierung einer latenten CMV-Infektion: IgG, IgM im Serum, eventuell Bestimmung der IgG-Avidität, zusätzlich Virusnachweis mittels quantitativer PCR Befundinterpretation: - CMV-Primärinfektion: - (hoch) positive CMV-IgM-Antikörpern zusammen mit niedrig-aviden CMV-IgG-Antikörpern - Serokonversion der CMV-IgG-Antikörper aus wiederholt abgenommener Blutprobe, die im Abstand von ca. 14 Tagen entnommen wurde - latente Infektion: CMV-IgG-Antikörper positiv, CMV-IgM-Antikörper positiv/negativ, Reaktivierung möglich - Reaktivierung: mind. 4-facher Titeranstieg der CMV-IgG-Antikörper, hohe Avidität der CMV-IgG-Antikörper, CMV-IgM-Antikörper positiv/negativ, positiver Virusnachweis Allgemein gilt, dass die Interpretation der Ergebnisse serologischer Diagnostik nur im Zusammenhang mit dem klinischen Bild erfolgen kann. Kreuzreaktionen mit anderen Herpesviren müssen ebenso beachtet werden, wie z. B. eine polyklonale Stimulierung bei akuten Epstein-Barr-Virus-Infektionen. Der Nachweis von IgG-Antikörpern oder ansteigende CMV-IgG-Antikörperkonzentrationen können zudem auch iatrogen durch Hyperimmunglobulingabe verursacht werden. |
| Quellen/Referenzen | MiQ 35b (2016) Infektionsimmunologische Methoden RKI-Ratgeber - Zytomegalievirus-Infektion |
| Interne Laborbezeichnung | cmvmaks |
| Qualitätsmanagement-Status | akkreditiert |
| Patientenvorbereitung | Bei Patienten unter Therapie mit hohen Biotin-Dosen (> 5 mg/Tag) sollte die Probenentnahme mindestens 8 Stunden nach der letzten Applikation erfolgen. |
| letzte Änderung | 26.10.2025 04:04 |