Antinukleäre Antikörper-Profil:

Synonyme Antinukleäre Antikörper-Profil (Immunoblot)
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 4 ml
Interpretation der Ergebnisse Als antinukleäre Antikörper (ANA) werden Autoantikörper gegen eine Gruppe von intrazellulären Zielantigenen bezeichnet, die wichtige Marker der systemischen Kollagenosen, wie z.B. des systemtemischen Lupus erythematodes (SLE), darstellen. Neben dem diagnostischen Goldstandard in der ANA-Diagnostik, der indirekten Immunfluoreszenztestung (IFT) auf HEp-2-Zellen, wird in unserem Labor stets ein ANA-Screen mittels ELISA durchgeführt, der folgende Zielantigene enthält: nRNP/Sm, Sm, SS-A, Ro52, SS-B, Scl-70, Jo-1, PCNA, PM-Scl, ribosomale P-Proteine, Zentromere. Sobald dieser Screen reaktiv ausfällt, oder aber auf gesonderte Anforderung hin, wird eine weitere ANA-Differenzierung mittels ANA-Profil-Immunoblot vorgenommen. In diesem sind folgende Zielantigene enthalten: RNP/Sm, Sm, Ro/SS-A, Ro52, La/SS-B, Scl-70, Jo1, PCNA, PM/Scl-100, rib. P-Protein, CENP-B, dsDNS, Nukleosomen, Histon, AMA-M2, Mi-2, Ku, DFS70.
Quellen/Referenzen Gressner AM, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. Springer-Verlag; 2013.
Interne Laborbezeichnung anap3aks
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:06