| Interpretation der Ergebnisse |
Magnesium ist neben Kalium das bedeutendste intrazelluläre Kation. Der Mg2+-Serumspiegel wird vom Körper in sehr engen Grenzen konstant gehalten. Die Regulation erfolgt hauptsächlich über die Nieren. Hypomagnesiämien können neuromuskuläre Übererregbarkeit (Tetanien, Tremor, gesteigerte Sehnenreflexe), gastrointestinale und kardiale Beschwerden (Tachykardie, Arrhythmie, Kammerflimmern) zur Folge haben. Hypermagnesiämien gehen mit Hyporeflexie, Hypotonie durch Hypervolämie, Atemdepression und Koma einher. Eine regelmäßige Kontrolle des Mg2+-Spiegels ist vorallem bei andauernder Therapie mit Diuretika oder nephrotoxischen Medikamenten, bei Alkoholentzug, parenteraler Ernährung und verschiedenen Formen der Niereninsuffizienz nötig. |