Prolaktin

Verfahren ECLIA
Einheit µg/l
Referenz-/Therapeutischer Bereich
GeschlechtReferenzbereichKommentar
Bei Angabe des diversen Geschlechts oder fehlender Angabe eines Geschlechts ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Geschlechtsspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
männlich4.0 - 15.2
weiblich4.8 - 23.3
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 4 ml
LOINC 20568-2
Interpretation der Ergebnisse Prolaktin wird im Hypophysenvorderlappen synthetisiert; seine Sekretion erfolgt episodisch. Zielorgan für Prolaktin ist die Milchdrüse der Brust, deren Entwicklung und Differenzierung es fördert. Hohe Konzentrationen von Prolaktin haben eine hemmende Wirkung auf die Steroidgenese der Ovarien, sowie auf die hypophysäre Gonadotropin-Produktion und -sekretion. Während der Schwangerschaft steigt unter Einfluß von erhöhter Östrogen- und Progesteronproduktion die Konzentration von Prolaktin an. Durch die stimulierende Wirkung des Prolaktins auf die Brustdrüse kommt es post partum zur Laktation. Hyperprolaktinämie (bei Männern und Frauen) ist die Hauptursache für Fertilitätsstörungen. Die Bestimmung von Prolaktin dient zur Diagnostik von anovulatorischen Zyklen, hyperprolakinämischer Amenorrhoe und Galaktorrhoe,Gynäkomastie und Azoospermie. Weiterhin wird die Bestimmung von Prolaktin bei Verdacht auf Mammakarzinom und Hypophysentumoren angewandt.
Quellen/Referenzen https://www.labor-und-diagnose-2020.de/
Interne Laborbezeichnung prls
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:17