HIT Typ II im Serum[1]

Synonyme Heparin-induzierte Thrombopenie Typ II, HIT, HIT-IgG, Heparin-induzierte Thrombozyten-Antikörper, HIT2-AK, PF4-Antikörper
Verfahren Chemilumineszenz-Immunoassay
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 4 ml
Präanalytik Proben bei Zimmertemperatur innerhalb von 2 Stunden in das Labor transportieren. Ansonsten Serum abzentrifugieren, stabil für 14 Tage bei 2°C - 8°C.
Stör- und Einflussgrößen Positive Rheumafaktor Proben können den Wert einer bereits positiven HIT Probe erhöhen.
Interpretation der Ergebnisse Nachweis von Antikörpern gegen den Heparin-Plättchenfaktor 4 (PF4)-Komplex. Verdacht auf Heparin-induzierte Thrombozytopenie. Bestätigung durch Heparin-induzierte Plättcheaggregation (HIPA-Test).
Quellen/Referenzen Barthels, Monika: 2012
Das Gerinnungskompendium
Schnellorientierung, Befundinterpretation, klinische Konsequenzen.
760 - 765
Interne Laborbezeichnung hitaks
Qualitätsmanagement-Status nicht akkreditiert
Patientenvorbereitung Für die Befundbeurteilung ist vor der Durchführung
der Laboruntersuchung die klinische Wahrscheinlichkeit mit Hilfe des HIT- 4T-Scores nach A. Greinacher zu ermitteln.
letzte Änderung 20.09.2025 05:08