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| Synonyme | Heparin-induzierte Thrombopenie Typ II, HIT, HIT-IgG, Heparin-induzierte Thrombozyten-Antikörper, HIT2-AK, PF4-Antikörper |
| Verfahren | Chemilumineszenz-Immunoassay |
| Material | Serum |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 4 ml |
| Präanalytik | Proben bei Zimmertemperatur innerhalb von 2 Stunden in das Labor transportieren. Ansonsten Serum abzentrifugieren, stabil für 14 Tage bei 2°C - 8°C. |
| Stör- und Einflussgrößen | Positive Rheumafaktor Proben können den Wert einer bereits positiven HIT Probe erhöhen. |
| Interpretation der Ergebnisse | Nachweis von Antikörpern gegen den Heparin-Plättchenfaktor 4 (PF4)-Komplex. Verdacht auf Heparin-induzierte Thrombozytopenie. Bestätigung durch Heparin-induzierte Plättcheaggregation (HIPA-Test). |
| Quellen/Referenzen | Barthels, Monika: 2012 Das Gerinnungskompendium Schnellorientierung, Befundinterpretation, klinische Konsequenzen. 760 - 765 |
| Interne Laborbezeichnung | hitaks |
| Qualitätsmanagement-Status | nicht akkreditiert |
| Patientenvorbereitung | Für die Befundbeurteilung ist vor der Durchführung der Laboruntersuchung die klinische Wahrscheinlichkeit mit Hilfe des HIT- 4T-Scores nach A. Greinacher zu ermitteln. |
| letzte Änderung | 20.09.2025 05:08 |