Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material
Heparin-Plasma
Probengefäß
Lithium-Heparinat-Monovette
Probenvolumen
2.5 ml
LOINC
3016-3
Stör- und Einflussgrößen
Bei Patienten unter Therapie mit hohen Biotin-Dosen(>5mg/Tag) sollte die Proben-abnahme mindestens 8 Stundennach der letzten Applikation erfolgen
Interpretation der Ergebnisse
TSH ist ein Glykoprotein, das in dem Hypophysenvorderlappen gebildet wird. Die hypophysäre Freisetzung von TSH ist der zentrale Regulationsmechanismus der biologischen Effekte von Schilddrüsenhormonen. TSH wirkt stimulierend auf das Wachstum, die Iodaufnahme und die Hormonbildung der Schilddrüse auf. Die Bestimmung von TSH dient als Screeningtest der Schilddrüsendiagnostik. TSH ist ein sehr sensitiver und spezifischer Parameter für die Beurteilung der Schilddrüsenfunktion und eignet sich insbesondere zum frühzeitigen Nachweis bzw. Ausschluß von Störungen der Hypothalamus-Hypophyse-Schilddrüsen-Achse. Bei behandelten Patienten mit Hyperthyreose kann der TSH-Wert noch mehrere Wochen nach Erreichen der Euthyreose erniedrigt bleiben. Indikation: Screening bei Verdacht auf Schilddrüsenfunktionsstörung. Interpretation: - Erhöhte Werte-primöre Hypothyreose, sekundäre Hyperthyreose, Schilddrüsenhormonresistenz. - Ernidrigte Werte: primäre Hyperthyreose oder sekundäre Hypothyteose.