|
|
| Synonyme | Glykohämoglobin A | ||||||||||||
| Verfahren | HPLC | ||||||||||||
| Einheit | % Hb | ||||||||||||
| Referenz-/Therapeutischer Bereich |
|
||||||||||||
| Material | EDTA-Blut | ||||||||||||
| Probengefäß | EDTA-Monovette | ||||||||||||
| Probenvolumen | 1.3 ml | ||||||||||||
| LOINC | 4548-4 | ||||||||||||
| Präanalytik | Stabilität: bei 15-25°C 30h, bei 4°C 7d | ||||||||||||
| Stör- und Einflussgrößen | Störend wirken: HbF-Anteil > 30%, homozygote o. doppelt heterozygote Hämoglobine E, D, S, C und einige seltene Hb-Varianten (z.B. Hb Okayama) Folgende Faktoren führen zu "falsch" hohen Werten: verlängerte Lebensdauer der Erythrozyten, z. B. bei Eisenmangel, Infekt-und Tumoranämie, Splenektomie, höheres Lebensalter Folgende Faktoren führen zu "falsch" niedrigen Werten: verkürzte Lebensdauer der Erythrozyten, z. B. bei hämolytischer Anämie, chronische Nieren- oder Leberinsuffizienz |
||||||||||||
| Interpretation der Ergebnisse | HbA1c dient als klinisch-chemischer Parameter der Diabeteskontrolle und -therapie. Der HbA1c-Wert gibt Auskunft über den Blutzuckerspiegel der letzten 6 - 8 Wochen. Die Diagnosestellung anhand eines einzelnen HbA1c-Wertes wird nicht uneingeschränkt empfohlen aufgrund von diabetes-unabhängigen Einflussgrößen sowie methodischen Störfaktoren. | ||||||||||||
| Interne Laborbezeichnung | hba1e | ||||||||||||
| Qualitätsmanagement-Status | akkreditiert | ||||||||||||
| letzte Änderung | 26.10.2025 04:05 |