LDH im Serum (U/l)

Verfahren Photometrisch
Einheit U/l
Alternative Messeinheit µkat/l
Referenz-/Therapeutischer Bereich
AlterReferenzbereichKommentar
≤ 1J196 - 438
1J - 4J105 - 338
4J - 7J107 - 314
7J - 13J112 - 307
13J - 18J115 - 287
18J - nach oben offen< 250
Wegen fehlender Altersangabe ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Altersspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 4 ml
LOINC 2532-0
Präanalytik Hämolyse bei Abnahme, Lagerung und Transport unbedingt vermeiden. Keine Lagerung < 4°C. Keine Abnahme in EDTA-, Citrat- oder Natriumfluorid-Röhrchen.
Stör- und Einflussgrößen Hämolyse und Kontamination mit Erythrozyten führen zu erhöhten Werten.
Interpretation der Ergebnisse LDH kommt in fast allen Organen und Zellsystemen vor. Es kann elektrophoretisch in fünf Isoenzyme unterteilt werden. Hohe Aktivitäten finden sich in den Nieren, in der Herz- und Skelettmuskulatur, in der Leber, sowie in Thrombozyten, Erythrozyten und Leukozyten.
Die LDH ist ein allgemeiner Marker für Zellzerstörung in größerem Umfang, daher u.a. erhöht bei: Myokardinfark (Spätdiagnostik); Werte bleiben bis 2 Wochen erhöht. Myokardinfarkt assoziierte Leberstauung.
Erhöhte LDH-Aktivitäten im Plasma findet man zudem auch bei Skelettmuskelerkrankungen, Erkrankungen der Leber (z.B. Leberzirrhose) und Gallenwege, hämolytischen Anämien, perniziöser Anämie, Lungenembolie, Leukämien und anderen malignen Erkrankungen.
Quellen/Referenzen https://www.labor-und-diagnose-2020.de/
Interne Laborbezeichnung ldhs
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:06