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| Material | Knochenmark |
| Probengefäß | Lithium-Heparinat-Monovette |
| Probenvolumen | 2.5 ml |
| Präanalytik | Die durchflusszytometrische Bestimmung erfolgt an Werktagen montags - freitags! Die Proben müssen bis 10:00 Uhr im Labor in Kiel ankommen, ansonsten kommt es zu einem starken Qualitätsverlust! Proben, die freitags oder vor Feiertagen nach 10:00 Uhr das Labor erreichen, können leider nicht mehr bearbeitet werden. |
| Interpretation der Ergebnisse | Bei den Non-Hodgkin-Lymphomen handelt es sich um eine Gruppe maligner Erkrankungen der lymphatischen Reihe, welche sich hinsichtlich der Abstammung (T, B oder NK-Zellen), der Morphologie sowie ihres Verlaufes unterscheiden. Eine Differenzierung der einzelnen Tumorentitäten kann mittels Analyse zellulärer Oberflächenmarker erfolgen. So werden in der WHO-Klassifikation der lymphatischen Neoplasien Non-Hodgkin-Lymphome anhand von molekularen und immunzytologischen Phänotypen sowie klinischer Kriterien eingeteilt. Neben der Initialdiagnostik eignet sich die Durchflusszytometrie auch zur Kontrolle des Therapieerfolges und der MRD-Bestimmung. Die Analysen werden entsprechend den Empfehlungen des EuroFlow Consortiums durchgeführt und eignen sich insbesondere zur genauen Klassifikation von B-NHL. Für die immunphänotypische Analyse werden in der Regel Antikörper gegen folgende Antigene eingesetzt: smCD3, CD4,CD5, CD8, CD10, CD11c, CD19, CD20, CD22, CD23, CD31, CD38, CD43, CD45, CD49, CD56, CD79b, CD81, CD95, CD103, CD185, CD200, CD305, smIgM, smIgKappa, smIgLambda, TCRgd |
| Interne Laborbezeichnung | nhl3%h |
| Qualitätsmanagement-Status | akkreditiert |
| letzte Änderung | 20.09.2025 05:07 |