| Synonyme |
Transferrinsättigung |
| Verfahren |
berechnet |
| Einheit |
% |
| Referenz-/Therapeutischer Bereich |
16.0 - 45.0
|
| Material |
Heparin-Plasma |
| Probengefäß |
Lithium-Heparinat-Monovette |
| Probenvolumen |
2.5 ml |
| Präanalytik |
Eisen und Transferrin unterliegen dem zirkadianen Rhythmus und werden von der Nahrungsaufnahme beeinflusst. Deshalb sollte die Abnahme der Blutprobe immer morgens und nüchtern erfolgen. Beim Vorliegen einer Akute-Phase-Reaktion kann es zu einer falsch niedrigen Bestimmung der Transferrinsättigung kommen. |
| Interpretation der Ergebnisse |
Transferrin ist ein Plasmaprotein, welches in der Lage ist spezifisch Fe3+ Ionen zu binden und zu transportieren. Die Transferrinsättigung stellt einen Parameter in der Beurteilung der Eisenhomöostase dar. Hierbei handelt es sich um das Verhältnis von Serum-Eisen zu Serum-Transferrin. Der sich hieraus errechnete Quotient ist beispielsweise bei Eisenmangel erniedrigt und bei Hämochromatose erhöht. Formel zur Berechnung: Transferrinsättigung = (Eisen in µg/l / Transferrin in g/l) x 0,0709 |
| Quellen/Referenzen |
Labor und Diagnose 2020 (labor-und-diagnose-2020.de) |
| Interne Laborbezeichnung |
trfsath |
| letzte Änderung |
07.03.2024 05:20 |