Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
männlich
Tannerstadium 1
0.3 - 2.2
weiblich
Tannerstadium 1
0.49 - 2.96
männlich
Tannerstadium 2
1.1 - 2.8
weiblich
Tannerstadium 2
0.9 - 3.4
männlich
Tannerstadium 4
2.7 - 10.0
weiblich
Tannerstadium 4
1.5 - 6.8
männlich
Tannerstadium 5
3.1 - 9.6
weiblich
Tannerstadium 5
1.1 - 6.5
männlich
Tannerstadium 3
1.3 - 5.2
weiblich
Tannerstadium 3
0.8 - 8.5
Material
Serum
Probengefäß
Serum-Monovette
Probenvolumen
4 ml
LOINC
2191-5
Interpretation der Ergebnisse
DHEA-S ist ein Steroidhormon, welches in der Zona reticularis und fasciculata der Nebennierenrinde aus der Vorstufe Cholesterin gebildet wird. Die Bestimmung erhöhter DHEA-S-Werte ist eine wichtige Hilfe bei der Differentialdiagnose von Hirsutismus und Virilismus. Weitere Indikationen sind: alle Formen der Androgenisierung, Hyperprolaktinämie, polyzystisches Ovarialsyndrom und der Ausschluss eines androgenproduzierenden Nebennierenrindentumors. Gemeinsam mit Testosteron wird DHEA-S-Bestimmung bevorzugt als Initialtest auf erhöhte Androgenwerte bei Hirsutismuseingesetzt. Etwa 84% der Frauen mit Hirsutismus zeigen erhöhte Androgenspiegel. Wesentliche Aufgabe ist es, einen androgenproduzierenden Tumor von Nebennieren oder Ovarien auszuschließen. Als tumorverdächtige Werte bei Frauen gelten DHEA-S-Werte über 7 mg/l.