Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material
Serum
Probengefäß
Serum-Monovette
Probenvolumen
4 ml
LOINC
2368-9
Präanalytik
Hämolyse bei Abnahme, Lagerung und Transport unbedingt vermeiden.
Stör- und Einflussgrößen
Hämolyse und Lipämie führen zu falsch hohen Werten. Sulfasalazin und Temozolomid inteferieren in der Messung.
Interpretation der Ergebnisse
GLDH ist ein weitgehend leberspezifisches Enzym, das ausschließlich in den Mitochondrien lokalisiert ist. Erhöhte GLDH-Aktivitäten treten auf bei schweren Leberzellschäden, wie Leberdystrophie, nekrotisierender Hepatitis, Lebermetastasen oder Verschlussikterus. GLDH erhöht: ausschließlich Leber-bedingt, DD Lebererkrankungen und Schwere der Parenchymschädigung mit GPT+GOT/GLDH-Quotient: < 20 Verschlußikterus/Biliäre Zhirrose/hypox. vs. tox. Schädigung << 20-50 akute Schübe bei chron. Hepatitis/Cholest. Hepatopathie << > 50 akute Virushepatitis und Alkohlhepatitis.