GLDH im Serum (U/l)

Synonyme Glutamatdehydrogenase
Verfahren Photometrisch
Einheit U/l
Referenz-/Therapeutischer Bereich
GeschlechtAlterReferenzbereichKommentar
≤ 4W2T< 10
4W2T - 6M< 7
6M - 1J< 6
1J - 2J< 5
2J - 3J< 4
3J - 16J< 5
männlich≤ nach oben offen< 7
weiblich≤ nach oben offen< 5
Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 4 ml
LOINC 2368-9
Präanalytik Hämolyse bei Abnahme, Lagerung und Transport unbedingt vermeiden.
Stör- und Einflussgrößen Hämolyse und Lipämie führen zu falsch hohen Werten. Sulfasalazin und Temozolomid inteferieren in der Messung.
Interpretation der Ergebnisse GLDH ist ein weitgehend leberspezifisches Enzym, das ausschließlich in den Mitochondrien lokalisiert ist. Erhöhte GLDH-Aktivitäten treten auf bei schweren Leberzellschäden, wie Leberdystrophie, nekrotisierender Hepatitis, Lebermetastasen oder Verschlussikterus.
GLDH erhöht: ausschließlich Leber-bedingt, DD Lebererkrankungen und Schwere der Parenchymschädigung mit GPT+GOT/GLDH-Quotient: < 20 Verschlußikterus/Biliäre Zhirrose/hypox. vs. tox. Schädigung << 20-50 akute Schübe bei chron. Hepatitis/Cholest. Hepatopathie << > 50 akute Virushepatitis und Alkohlhepatitis.
Quellen/Referenzen https://www.labor-und-diagnose-2020.de/
Interne Laborbezeichnung gldhs
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:05