ANA-Profil Histon AK (Immunoblot)

Verfahren Immunoblot
Referenz-/Therapeutischer Bereich
AlterReferenzbereichKommentar
≤ nach oben offennegativ
Wegen fehlender Altersangabe ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Altersspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 4 ml
LOINC 8071-3
Interpretation der Ergebnisse Hochtitrige Autoantikörper gegen Histone sind, bei Abwesenheit von sonstigen SLE typischen Autoantikörper (z.B. dsDNS-, Sm-Ak), assoziiert mit dem medikamenteninduzierten Lupus erythematodes (LE). Niedrigtitrig kommen auch bei zahlreichen anderen Autoimmunopathien vor. Folgende Medikamente können einen medikamenteninduzierten LE verursachen: Procainamid, Hydralazin, Quinidin, Penicillamin, Isoniazid, Chlorpromazin, Methyldopa, Betablocker, Antikonvulsiva, Sulfalazin und Captopril. Sie werden zu den antinukleären Autoantikörpern (ANA) gezählt, daher erfolgt als Suchtest die indirekte Immunfluoreszenztestung (IFT) auf dem Substrat HEp-2-Zellen. Hierbei ist das für Autoantikörper gegen Histone typische Fluoreszenzmuster homogen (AC-1). Beim Nachweis dieses Fluoreszenzmusters wird die quantitative Messung von Autoantikörpern gegen Histone mittels ELISA automatisch nachgefordert, sie kann jedoch auch separat angefordert werden. Der Nachweis mittels Immunoblot kann ebenfalls angefordert werden. ###Eine Untersuchung auf Autoantikörper gegen Histone ist indiziert bei V.a. eine systemische Kollagenose, insbesondere einen medikamenteninduzierten LE.
Quellen/Referenzen Gressner AM, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. Springer-Verlag; 2013.
Interne Laborbezeichnung histonbaks
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:05