| Verfahren |
Chemilumineszenz-Immunoassay |
| Einheit |
ng/l |
| Referenz-/Therapeutischer Bereich |
| Alter | Referenzbereich | Kommentar | Information | | ≤ nach oben offen | 2.04 - 33.6 | | Stehend | | ≤ nach oben offen | 1.32 - 27.24 | | Liegend | | | Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden. | | | | Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden. | Keine Angabe zur Lagerung |
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| Material |
EDTA-Plasma |
| Probengefäß |
EDTA-Monovette |
| Probenvolumen |
1.3 ml |
| Präanalytik |
Vor Probenentnahme sollte der Patient mindestens eine Stunde entweder in liegender oder in stehender Position verblieben sein. Aufgrund tageszeitlicher Schwankungen (Maximum: 0-6 Uhr, Minimum: 10-12 Uhr) sollte eine Probenentnahme idealerweise zwischen 7-10 Uhr erfolgen. Der Probentransport in das Zentrallabor sollte unmittelbar nach Probenentnahme erfolgen um eine zeitnahe Zentrifugation (innerhalb von 30 Minuten, besser noch 10 Minuten) nach Probentransport zu gewährleisten. Bei längeren Zeitintervallen zwischen Probenentnahme und Zentrifugation ist mit einer relevanten Aktivierung von Prorenin und somit mit falsch hohen Werten zu rechnen. |
| Interpretation der Ergebnisse |
Renin ist über das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) integraler Bestandteil der Regulation des Blutdrucks und des Wasser-/Elektrolythaushaltes. Die Bestimmung von Renin ist unerlässlich für die Bestimmung des Aldosteron-Renin-Quotienten und damit für die Diagnostik des Hyperaldosteronismus. Bei der Bewertung von Ergebnissen der Messung von Renin sind Einfluss- und Störfaktoren wie die circadiane Rhythmik, der Einfluss der Körperposition (höhere Werte bei Aufrechter Position) sowie von Medikamenten (insbesondere ACE-Hemmer, ATII-Blocker, aber auch Beta-Blocker und Kalium-sparende Diuretika) und hormonelle Einflüsse (höhere Werte in der Schwangerschaft sowie in der zweiten Zyklushälfte) zu beachten. |
| Quellen/Referenzen |
L. Thomas, Labor und Diagnose, 2020. G. Löffler, P.E. Petrides, Biochemie & Pathobiochemie, 7. Auflage, 2003. Schäffler A. Funktionsdiagnostik in Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel, 4. Auflage 2018. |
| Interne Laborbezeichnung |
ren1e |
| Qualitätsmanagement-Status |
akkreditiert |
| letzte Änderung |
20.09.2025 05:18 |