CHE im Serum (kU/l)

Synonyme Cholinesterase
Verfahren Photometrisch
Einheit kU/l
Alternative Messeinheit µkat/l
Referenz-/Therapeutischer Bereich
GeschlechtAlterReferenzbereichKommentar
≤ 16J5.3 - 12.9
männlich≤ 40J5.3 - 12.9
weiblich≤ 40J4.3 - 11.3
≤ nach oben offen5.3 - 12.9
Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 4 ml
LOINC 2098-2
Stör- und Einflussgrößen Hämolyse, Lipämie, Ikterie
Interpretation der Ergebnisse Erniedrigte CHE-Spiegel werden bei Vergiftungen mit Alkylphosphaten, Pestizidintoxikationen (Organophosphate), Hepatitis, Leberschädigung (z. B. Leberzirrhose), akutem Leberversagen, Pilzvergiftungen (z.B. Knollenblätterpilz), Myokard-Infarkt, akuten Infektionen, sowie unter Einnahme von Muskelrelaxantien (zB Pancuronium), Antibiotika (z.B. Penicilline), Cortison und Psychpharmaka (z.B. Li) gefunden: Ebenfalls erniedrigter CHE-Spiegel bei atypischen Phänotypen des Enzyms.
Stark erniedrigte CHE-Aktivität kann zu Narkosezwischenfällen führen, da das Enzymauch für den Abbau von Muskelrelaxanzien verantwortlich ist.
Erhöhte CHE-Spiegeltreten auf z. B. bei Diabetes mellitus, KHK oder starken Proteinverlusten (nephrotisches Syndrom, exsudative Enteropathie).
Quellen/Referenzen https://www.labor-und-diagnose-2020.de/
Interne Laborbezeichnung ches
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:04