| Verfahren |
Enzymimmunoassay |
| Einheit |
U/ml |
| Referenz-/Therapeutischer Bereich |
| Alter | Referenzbereich | Kommentar | | ≤ nach oben offen | < 15 | | | | Wegen fehlender Altersangabe ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Altersspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden. |
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| Material |
Serum |
| Probengefäß |
Serum-Monovette |
| Probenvolumen |
4 ml |
| Interpretation der Ergebnisse |
Autoantikörper gegen Ro60/SS-A gelten zusammen mit Autoantikörpern gegen La/SS-B als charakteristische Marker des Sjögren-Syndromes und treten nur sehr selten in Abwesenheit dieser auf. Sie werden zu den antinukleären Autoantikörpern (ANA) gezählt, daher erfolgt als Suchtest die indirekte Immunfluoreszenztestung (IFT) auf dem Substrat HEp-2-Zellen. Hierbei ist das für Autoantikörper gegen Ro60/SS-A typische Fluoreszenzmuster fein gesprenkelt (AC-4). Ro60/SS-A ist als Zielantigen im stets parallel durchgeführten ANA-Screen-ELISA enthalten. Sobald dieser positiv ausfällt, wird automatisch das ANA-Profil nachgemeldet, mittels dessen das Vorliegen der Autoantikörper gegen Ro60/SS-A im Immunoblot bestätigt werden kann. Weiterhin ist sowohl der ANA-Profil-Immunoblot, als auch der quantitative Nachweis von Autoantikörpern gegenRo60/SS-A mittels ELISA auch separat anforderbar. ###Eine Untersuchung auf Autoantikörper gegen Ro60/SS-A ist indiziert bei V.a. eine systemische Kollagenose, insbesondere ein Sjögren-Syndrom. |
| Quellen/Referenzen |
Gressner AM, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. Springer-Verlag; 2013. |
| Interne Laborbezeichnung |
ro60qaks |
| Qualitätsmanagement-Status |
akkreditiert |
| letzte Änderung |
26.10.2025 04:18 |