|
|
| Synonyme | Humane papillomaviren, CIN, HPV16, HPV18, HPV-16, HPV-18, Gebärmutterhalskrebs |
| Verfahren | RT-PCR |
| Material | Sonstiges |
| Probengefäß | Sonstiges |
| Probenvolumen | 1 ml |
| Präanalytik | Für die Diagnostik werden endozervikale Abstriche im Roche Cell Collection,PreservCyt oder SurePath Medium benötigt. |
| Stör- und Einflussgrößen | Bei blutigen und viskösen Proben kann die PCR inhibiert werden. |
| Interpretation der Ergebnisse | Eine persistierende Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) ist die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs und seine Vorstufen (zervikale intraepitheliale Neoplasie, CIN). Dreizehn HPV-Genotypen sind aufgrund ihrer Verbindung mit Zervixkarzinomen als karzinogen oder Hochrisikotyp (HR) eingestuft: 16, 18, 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59, 68. Darüber hinaus gilt ein weiterer Genotyp (66) als wahrscheinlich karzinogen. Indikation: Screening für Gebärmutterhalskrebs. Befundinterpretation: Das höchste onkogene Potential tragen HPV 16 und HPV 18 Genotypen, welche einzeln bestimmt werden. Weitere 12 Genotypen sind als Hochrisiko Genotypen (31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59, 66 und 68) klassifiziert und werden ohne weitere Differenzierung untersucht. Ein negativer Befund schließt die Infektion mit HPV nicht aus. |
| Quellen/Referenzen | IARC, A Review of Human Carcinogens - Biological Agents, in IARC Monogr Eval Carcinog Risks Hum. 2012. p. 255 - 313 |
| Interne Laborbezeichnung | hpvpcrso |
| Qualitätsmanagement-Status | akkreditiert |
| letzte Änderung | 26.10.2025 04:05 |