rib. P-Protein AK, quant.

Synonyme Ribosomales P-Protein AK
Verfahren Enzymimmunoassay
Einheit U/ml
Referenz-/Therapeutischer Bereich
AlterReferenzbereichKommentar
≤ nach oben offen< 10
Wegen fehlender Altersangabe ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Altersspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material Serum
Probengefäß Serum-Monovette
Probenvolumen 4 ml
LOINC 13636-6
Interpretation der Ergebnisse Autoantikörper gegen ribosomales P-Protein finden sich in 10-20% bei Patienten mit einem systemischen Lupus erythematodes (SLE), aber nur selten bei Patienten mit anderern Autoimmunerkrankungen. Sie werden zu den antinukleären Autoantikörpern (ANA) gezählt, daher erfolgt als Suchtest die indirekte Immunfluoreszenztestung (IFT) auf dem Substrat HEp-2-Zellen. Hierbei ist das für Autoantikörper gegen rib. P-Proteine typische Fluoreszenzmuster zytoplasmatische Fluoreszenz (AC-19). Rib. P-Proteine sind als Zielantigen im stets parallel durchgeführten ANA-Screen-ELISA enthalten. Sobald dieser positiv ausfällt, wird automatisch das ANA-Profil nachgemeldet, mittels dessen das Vorliegen der Autoantikörper gegen rib. P-Proteine im Immunoblot bestätigt werden kann. Weiterhin ist sowohl der ANA-Profil-Immunoblot, als auch der quantitative Nachweis von Autoantikörpern gegen rib. P-Proteine mittels ELISA auch separat anforderbar. ###Eine Untersuchung auf Autoantikörper gegen rib. P-Proteine ist indiziert bei V.a. eine systemische Kollagenose, insbesondere einen SLE.
Quellen/Referenzen Gressner AM, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. Springer-Verlag; 2013.
Interne Laborbezeichnung rppqaks
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:19