Ammoniak

Verfahren Photometrisch
Einheit µmol/l
Referenz-/Therapeutischer Bereich
GeschlechtReferenzbereichKommentar
Bei Angabe des diversen Geschlechts oder fehlender Angabe eines Geschlechts ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Geschlechtsspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
männlich16.0 - 60.0
weiblich11.0 - 51.0
Material EDTA-Plasma
Probengefäß EDTA-Monovette
Probenvolumen 1.3 ml
LOINC 16362-6
Präanalytik Hinweis: Für die Interpretation der Ammoniakwerte ist die korrekte Probenentnahme(möglichst ungestaut, liegender Patient) und -transportierung (eisgekühlt) von entscheidender Bedeutung
Stör- und Einflussgrößen Ikterische, hämolytische und ungekühlte Proben falsch-positiv, bei chronischer Herzinsuffizienz und erhöhter gGT unspezifisch erhöht.
Interpretation der Ergebnisse Erhöhte Ammoniakwerte im Plasma treten auf bei schweren Lebererkrankungen mit undohne Enzephelopathie, sowie bei angeborenen Störungen des Harnstoffzyklus undsekundärer Anhäufung von organischen Säuren.Ammoniak ist bei hepatischer Dysfunktion und insbesondere bei hepatischenEnzephalopathien erhöht.
Quellen/Referenzen https://www.labor-und-diagnose-2020.de/
Interne Laborbezeichnung ammone
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 09.10.2025 05:03