Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material
Serum
Probengefäß
Serum-Monovette
Probenvolumen
4 ml
LOINC
2472-9
Interpretation der Ergebnisse
Immunglobuline werden zur Untersuchung des Immunstatus bei primären und sekundären Immunmangelzuständen im Zusammenhang mit z.B. gehäufter Infektanfälligkeit, HIV-Infektionen oder Strahlentherapie bestimmt. Der Anteil von IgM an den Plasmaimmunglobulinen beträgt ca. 6%. IgM aktiviert Komplement und ist der erste spezifische Antikörper, der nach einer Infektion im Plasma erscheint. Erhöhte IgM-Konzentrationen werden bei viralen, bakteriellen und parasitären Infektionen, Lebererkrankungen, rheumatoider Arthritis, Sklerodermie, cystischer Fibrose, Morbus Waldenström und Heroinsucht gefunden. Verminderte IgM-Werte findet man beikongenitalen und erworbenen Immundefizienzsyndromen, sowie bei Gastronteropathien mit Proteinverlust und Verbrennungen.