Wegen fehlender Angaben kein Referenzbereich möglich!
weiblich
≤ nach oben offen
1.23 - 66.4
weiblich
≤ nach oben offen
9.27 - 54.6
weiblich
≤ nach oben offen
1.82 - 14.6
weiblich
≤ nach oben offen
3.51 - 25.7
weiblich
≤ nach oben offen
0.945 - 10.0
weiblich
≤ nach oben offen
0.941 - 33.9
männlich
kein Ref.-Bereich
weiblich
Wegen fehlender Angaben kein Referenzbereich möglich!
Material
Serum
Probengefäß
Serum-Monovette
Probenvolumen
4 ml
Interpretation der Ergebnisse
Der sFlt-1/PlGF-Quotient bildet eine der Ursachen der Präeklampsie ab; nämlich die Bildung der soluble fms-like tyrosine kinase-1 (sFlt-1), die wiederum ein Antagonist des endothelialen Wachstumsfaktors Placental growth factor (PlGF) ist. Ein starker Überschuss von sFlt-1 im Vergleich zu PlGF gibt einen laborchemischen Hinweis auf das Risiko für eine Präeklampsie. Bei einem sFlt-1/PlGF-Quotienten <38 gilt eine Präeklampsie als sicher ausgeschlossen (NPV: 99,3%). In der Früschwangerschaft (bis einschließlich SSW 34+6) gilt eine Präeklampsie ab einem Quotienten von >85 als sehr wahrscheinlich (Spezifität: 99,5%, Sensitivität: 88,0%), ab SSW 35+0 gilt die Präeklampsie ab einem Quotienten von >110 als sehr wahrscheinlich (Spezifität: 95,5%, Sensitivität: 58,2%). Im Grenzwertbereich zwischen 38 und 85, bzw.110 ist das Risiko für die Entwicklung einer Präeklampsie in den nächsten vier Wochen erhöht, es ist eine engmaschige Kontrolle zu empfehlen.
Quellen/Referenzen
S1-Leitlinie: Diagnostik und Therapie hypertensiverSchwangerschaftserkrankungen Stand 12/2013. AWMF-Register Nr. 015/018.; Präeklampsie - Neue Marker zur Diagnoseunterstützung und Vorhersage: Elecsys PlGF und sFlt-1. Roche Diagnostics Deutschland, 2015