Magnesium im Heparin-Plasma (mmol/l)

Verfahren Photometrisch
Einheit mmol/l
Referenz-/Therapeutischer Bereich
AlterReferenzbereichKommentar
≤ 5M0.62 - 0.91
5M - 6J0.7 - 0.95
6J - 12J0.7 - 0.86
12J - 20J0.7 - 0.91
20J - 59J0.66 - 1.07
59J - 90J0.66 - 0.99
90J - nach oben offen0.7 - 0.95
Wegen fehlender Altersangabe ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Altersspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material Heparin-Plasma
Probengefäß Lithium-Heparinat-Monovette
Probenvolumen 2.5 ml
LOINC 2601-3
Interpretation der Ergebnisse Magnesium ist neben Kalium das bedeutendste intrazelluläre Kation. Der Mg2+-Serumspiegel wird vom Körper in sehr engen Grenzen konstant gehalten. Die Regulation erfolgt hauptsächlich über die Nieren. Hypomagnesiämien können neuromuskuläre Übererregbarkeit (Tetanien, Tremor, gesteigerte Sehnenreflexe), gastrointestinale und kardiale Beschwerden (Tachykardie, Arrhythmie, Kammerflimmern) zur Folge haben. Hypermagnesiämien gehen mit Hyporeflexie, Hypotonie durch Hypervolämie, Atemdepression und Koma einher. Eine regelmäßige Kontrolle des Mg2+-Spiegels ist vorallem bei andauernder Therapie mit Diuretika oder nephrotoxischen Medikamenten, bei Alkoholentzug, parenteraler Ernährung und verschiedenen Formen der Niereninsuffizienz nötig.
Quellen/Referenzen https://www.labor-und-diagnose-2020.de/
Interne Laborbezeichnung mgh
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:07