| Interpretation der Ergebnisse |
Der Test unterstützt die Behandlung von Patienten mit nicht-seminomatösen Keimzelltumoren. Das AFP wird im Dottersack, in nicht differenzierten Leberzellen, sowie im fetalen Gastro-Intestinaltrakt gebildet. 70-95% der Patienten mit primärem hepatozellulärem Karzinom weisen eine AFP-Erhöhung auf. Stark erhöhte AFP-Werteweisen generell auf ein primäres Leberzellkarzinom hin. Ebenfalls treten moderat erhöhte AFP-Werte auf bei: alkoholbedingter Leberzirrhose, akuter Virushepatitis sowie bei HbsAg-Trägern. Sowohl erhöhte als auch erniedrigte AFP-Werte können in der Schwangerschaft auf Erkrankungen des Ungeborenen hindeuten. Hinweis: Eine Korrelation zwischen AFP-Konzentration und Tumorgröße,Tumorwachstum, Stadium oder Malignitätsgrad konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Für diagnostische Zwecke sind die Ergebnisse stets im Zusammenhang mit der Patientenvorgeschichte, der klinischen Untersuchung und anderen Untersuchungsergebnissen zu werten |