Harnsäure im Heparin-Plasma (µmol/l)

Verfahren Enzymatischer Farbtest
Einheit µmol/l
Alternative Messeinheit mg/dl
Referenz-/Therapeutischer Bereich
GeschlechtAlterReferenzbereichKommentar
männlich≤ 4W2T71 - 230
weiblich≤ 4W2T59 - 271
männlich≤ 52W1T71 - 330
weiblich≤ 52W1T65 - 319
männlich≤ 3J124 - 330
weiblich≤ 3J106 - 295
männlich≤ 6J106 - 325
weiblich≤ 6J118 - 301
männlich≤ 9J106 - 319
weiblich≤ 9J106 - 325
männlich≤ 12J130 - 342
weiblich≤ 12J148 - 348
männlich≤ 15J183 - 413
weiblich≤ 15J130 - 378
männlich≤ 18J124 - 448
weiblich≤ 18J142 - 389
männlich≤ nach oben offen214 - 488
weiblich≤ nach oben offen137 - 363
Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material Heparin-Plasma
Probengefäß Lithium-Heparinat-Monovette
Probenvolumen 2.5 ml
LOINC 14933-6
Präanalytik Blutentnahme vor Gabe von Acetaminophen, N-Acetylcystein und Metamizol
Stör- und Einflussgrößen Falsch-nierige Werte durch Acetaminophen, N-Acetylcystein und Metamizol in therapeutischen Dosierungen.
Interpretation der Ergebnisse Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels und wird zu ca. 80% über die Nieren und zu ca. 20% über den Gastrointestinaltrakt ausgeschieden. Primäre Hyperurikämien entstehen durch Steigerung der Harnsäuresynthese bei verstärkter Purinnukleotidsynthese oder durch genetisch bedingte Störungen der renalen Harnsäureausscheidung. Sekundäre Hyperurikämien können durch vermehrte Harnsäurebildung bei Leukämien, Tumorzellzerfall, Strahlen- oder Chemotherapie, verminderte Ausscheidung bei Nierenerkrankungen, Fastenkuren, hohen Puringehalt der Nahrung oder Alkoholabusus verursacht werden. Die Harnsäurebestimmung im Urin dient der Differenzierung einer vermehrten endogenen Harnsäurebildung und einer Ausscheidungsstörung, sowie der Abklärung einer Nephrolithiasis.
Hyperuricämie: Akute Gichtarthritis und Therapiekontrolle; angeborene Störung des Purinstoffwechsels. Vermehrte Aktivität der Glutamin-Phosphoribosylpyrophosphat-Amidotransferase, Vermehrte Aktivität der Xanthinoxidase, Lesch-Nyhan-Syndrom; sekundär vermehrte Purinfreisetzung bei MDS, Leukämien, Zytostikatherapie; verminderte renale Ausscheidung aufgrund von Alkoholismus, Niereninsuffizienz, Ketoazidose, Diuretikatherapie
Interne Laborbezeichnung hsreh
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
letzte Änderung 26.10.2025 04:05