Wegen fehlender Altersangabe ist keine Angabe eines Referenzbereichs möglich. Altersspezifische Werte können ggf. dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material
Serum
Probengefäß
Serum-Monovette
Probenvolumen
4 ml
LOINC
14879-1
Interpretation der Ergebnisse
88% des körpereigenen Phosphors befinden sich als Calciumphoshat (Apatit) in den Knochen. Der Phosphatgehalt des Blutes steht ungefähr im Verhältnis 6 zu 10 zum Calciumgehalt des Blutes. Ein Anstieg des Phosphorspiegels verursacht einen Abfall des Calciumspiegels. Dieser Mechanismus wird durch eine Wechselwirkung zwischen Parathormon und Vitamin D beeinflusst. Hyperphoshatämien entstehen bei Hypoparathyreoidismus, Vitamin D-Intoxikation und Niereninsuffizienz mit verminderter glomerulärer Phosphatfiltration. Hypophosphatämien findet man bei Rachitis,Hyperparathyreoidismus und intestinaler Malabsorption.