LDL-Chol. im Heparin-Plasma (mmol/l)

Synonyme Low-Densitγ-Lipoprotein-Cholesterin
Verfahren Photometrisch
Einheit mmol/l
Referenz-/Therapeutischer Bereich < 3,0
Material Heparin-Plasma
Probengefäß Lithium-Heparinat-Monovette
Probenvolumen 2.5 ml
LOINC 22748-8
Präanalytik Bei Hämolyse falsch niedrige Werte. Bilirubin > 4 mg/dl führt zu erhöhten Cholesterinwerten
Stör- und Einflussgrößen Corticoide, orale Kontrazeptiva, Diuretika, Beta-Blocker führen zu erhöhten Cholesterinwerten.
Interpretation der Ergebnisse Die Bestimmung des LDL-Cholesterins dient der Früherkennung eines Atherosklerose-Risikos, aber auch der Therapiekontrolle bei Behandlung mit lipidsenkenden Medikamenten. LDL-Cholesterin ist der aussagekräftigste Einzelparameterbezüglich der Prognose eines Koronar-Atherosklerose-Risikos. Der Hauptanteil des in atherosklerotischen Plaques gespeicherten Cholesterins stammt von LDL-Partikeln. Lipidsenkende Therapien zielen daher in erster Linie auf eine Verminderung des LDL-Cholesterinspiegels, um eine Verbesserung der Endothelfunktion, eine Verhinderung bzw. Verlangsamung der Atherosklerose-Entstehung, sowie verminderte Plaque-Ruptur zu erreichen.
Primärer Zielparameter ist der LDL-Cholesterin-Wert als Steuerungsparameter der Statintherapie zur KHK-Prohylaxe.
Der oben angegebene Bereich stellt einen Richt- und keinen Referenzwert dar.
Quellen/Referenzen https://www.labor-und-diagnose-2020.de/
Interne Laborbezeichnung ldlh
Qualitätsmanagement-Status akkreditiert
Patientenvorbereitung Blutentnahme nach > 8 h Nahrungskarenz.
letzte Änderung 26.10.2025 04:06