|
|
| Verfahren | ind. Immunfluoreszenz |
| Referenz-/Therapeutischer Bereich | negativ |
| Material | Serum |
| Probengefäß | Serum-Monovette |
| Probenvolumen | 4 ml |
| LOINC | 33422-7 |
| Interpretation der Ergebnisse | Autoantikörper gegen Amphiphysin finden sich bei der paraneoplastischen limbischen Enzephalitis, Rhombenzephalitis, Kleinhirndegeneration und Polyneuropathie sowie beim paraneoplastischen Stiff-Person-Syndrom. Häufig liegt ein Mammakarzinom oder ein kleinzelliges Bronchialkarzinom zugrunde. Der Nachweis im Serum erfolgt stets sowohl mittels gewebsbasierter indirekter Immunfluoreszenztestung (IFT) als auch mittels Immunoblot. ###Eine Untersuchung auf Autoantikörper gegen Amphiphysin ist indiziert bei V.a. ein autoimmunes (ggf. paraneoplastisches) neurologisches Syndrom, z.B. eine limbische Enzephalitis oder ein Stiff-Person-Syndrom. |
| Quellen/Referenzen | Gressner AM, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. Springer-Verlag; 2013. |
| Interne Laborbezeichnung | amphiaks |
| Qualitätsmanagement-Status | akkreditiert |
| letzte Änderung | 26.10.2025 04:06 |