Keine Angabe eines Referenzbereichs möglich, da für die angegebenen Bedingungen kein Bereich bekannt ist. Spezifische Referenzbereiche können dem Leistungsverzeichnis auf der Homepage unseres Instituts (https://www.uksh.de/klinische-chemie/) entnommen werden.
Material
Serum
Probengefäß
Serum-Monovette
Probenvolumen
4 ml
LOINC
2823-3
Präanalytik
Hämolyse bei Abnahme, Lagerung und Transport vermeiden.
Stör- und Einflussgrößen
Störfaktoren: Lipämie und ein Gesamteiweiß von > 80 g/l können eine Hypokaliämie vortäuschen. Einflussgrößen: Intravasaler Hämolyse führt zu erhöhten Kaliumwerten. Bei Verdacht sind eine kapilläre Probennahme und eine Kalium-Messungen am Blutgasanalysegerät zu empfehlen.
Interpretation der Ergebnisse
Der Kalium-Wert wird bestimmt bei Verdacht auf Störungen des Elektrolythaushaltes, akuter und chronischer Niereninsuffizienz, Störungen des Säure-Base-Haushaltes, Hypertonie, Herzrhythmusstörungen, Durchfällen, Verbrennungen und zur Überwachung bei Einnahme von Diuretika und Laxantien. Hinweis: Bei einem Index H (Hämolyse) von >100 wird die Übermittlung des Wertes gesperrt und es erscheint der Kommentar: Aufgrund einer Hämolyse ist die Kalium-Messung gestört. Kontrolle mit erneuter Blutentnahme erforderlich. Bei v.a. intravasale Hämolyse Rücksprache mit dem Labor oder Kalium-Messung am Blutgasanalysegerät wiederholen. Wenn Lithium-Heparin-Proben verwendet wurden, gab es im Fall von bestimmten Arten von hämatologischen Neoplasien Berichte über Pseudohyperkaliämie.