| Interpretation der Ergebnisse |
Erniedrigte CHE-Spiegel werden bei Vergiftungen mit Alkylphosphaten, Pestizidintoxikationen (Organophosphate), Hepatitis, Leberschädigung (z. B. Leberzirrhose), akutem Leberversagen, Pilzvergiftungen (z.B. Knollenblätterpilz), Myokard-Infarkt, akuten Infektionen, sowie unter Einnahme von Muskelrelaxantien (zB Pancuronium), Antibiotika (z.B. Penicilline), Cortison und Psychpharmaka (z.B. Li) gefunden: Ebenfalls erniedrigter CHE-Spiegel bei atypischen Phänotypen des Enzyms. Stark erniedrigte CHE-Aktivität kann zu Narkosezwischenfällen führen, da das Enzymauch für den Abbau von Muskelrelaxanzien verantwortlich ist. Erhöhte CHE-Spiegeltreten auf z. B. bei Diabetes mellitus, KHK oder starken Proteinverlusten (nephrotisches Syndrom, exsudative Enteropathie). |